Meditationslehrer Weiterbildung

MEDITATIONSLEHRER/IN-WEITERBILDUNG
Meditation erfahren · verstehen · verantwortungsvoll vermitteln
Meditation lässt sich nicht allein aus Büchern erlernen.
Wer andere Menschen in die Meditation begleiten möchte, sollte unterschiedliche Wege kennenlernen, regelmäßig selbst üben und eine Meditationsform finden, die zum eigenen Leben passt.
Nicht der Mensch wird der Meditation angepasst.
Die Meditation wird dem Menschen angepasst.
TERMINE 2027
4.–8. Januar 2027
Fünf Tage Bildungszeit beziehungsweise Bildungsurlaub
Kombinierbar mit der Weiterbildung zum/zur Entspannungslehrer/in:
14.–18. Dezember 2026
So können zwei Weiterbildungen und – bei Vorliegen der Voraussetzungen – Bildungsurlaubstage aus zwei Kalenderjahren miteinander verbunden werden.
30. März–2. April 2027
Viertägiger Kompaktlehrgang von Dienstag bis Freitag
Der ursprünglich vorgesehene Montag, 29. März 2027, ist Ostermontag. Der genaue zeitliche Umfang und die Anerkennung als Bildungszeit werden deshalb gesondert vereinbart.
Kombinierbar mit der Weiterbildung zum/zur Entspannungslehrer/in:
22.–26. März 2027
21.–25. Juni 2027
Fünf Tage Bildungszeit beziehungsweise Bildungsurlaub
Kombinierbar mit der Weiterbildung zum/zur Entspannungslehrer/in:
14.–18. Juni 2027
12.–16. Juli 2027
Fünf Tage Bildungszeit beziehungsweise Bildungsurlaub
Kombinierbar mit der Weiterbildung zum/zur Entspannungslehrer/in:
26.–30. Juli 2027
23.–27. August 2027
Fünf Tage Bildungszeit beziehungsweise Bildungsurlaub
Kombinierbar mit der Weiterbildung zum/zur Entspannungslehrer/in:
16.–20. August 2027
TERMINE 2028
Termine für 2028 können nach Absprache vereinbart werden.
Präsenz · Online · Einzelunterricht
Je nach Termin und Vereinbarung ist die Weiterbildung auch online, im Einzelunterricht oder in einer kleinen Gruppe möglich.
WAS IST MEDITATION?
Meditation ist eine seit Jahrhunderten erprobte Form der inneren Sammlung. Sie kann unabhängig von einer bestimmten Religion, Konfession oder Weltanschauung geübt werden.
Meditation lädt dazu ein,
- Abstand vom Alltag zu gewinnen,
- den Atem und den Körper bewusster wahrzunehmen,
- mentale Bewegungen zu beobachten,
- innere Ruhe zu erfahren,
- und den eigenen Gedanken und Gefühlen achtsamer zu begegnen.
Meditation ist ein Zustand tiefer Ruhe mit zunehmender Wahrnehmungsfähigkeit.
Der Wert der Meditation zeigt sich nicht in Ehrgeiz, Sitzdauer oder einem vermeintlichen „Erleuchtungsgrad“.
Entscheidend ist, ob die Übung unser Leben berührt: ob wir bewusster handeln, uns selbst besser annehmen und unseren Mitmenschen aufmerksamer begegnen.
WAS KANN MEDITATION FÖRDERN?
Eine regelmäßige und angemessen angeleitete Meditationspraxis kann unter anderem unterstützen:
- Konzentration und Aufmerksamkeit,
- innere Ruhe und Ausgeglichenheit,
- Körper- und Atemwahrnehmung,
- Vorstellungskraft und Imagination,
- einen bewussteren Umgang mit Gedanken und Gefühlen,
- Selbstakzeptanz,
- eigenständiges und reflektiertes Denken,
- sowie die Fähigkeit, auch im Alltag immer wieder innezuhalten.
Meditation ist kein Allheilmittel und ersetzt bei Erkrankungen keine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
MEDITATION VIELSEITIG WEITERGEBEN
Meditative Übungen können – angepasst an Zielgruppe, Situation und berufliche Qualifikation – in vielen Bereichen eingesetzt werden:
- in Schule und Erwachsenenbildung,
- in sozialen und pädagogischen Einrichtungen,
- im Yoga- und Entspannungsunterricht,
- im beruflichen Alltag,
- in Gesundheits- und Präventionsangeboten,
- in freien Meditationsgruppen,
- und in der eigenen regelmäßigen Übungspraxis.
Dabei ist es wichtig, die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Rolle zu kennen und Meditation verantwortungsvoll anzuleiten.
INHALTE DER WEITERBILDUNG
Sie lernen unterschiedliche Meditationswege kennen, erproben diese in der eigenen Praxis und erfahren, wie sie verständlich und zielgruppengerecht vermittelt werden können.
Yoga-Meditation nach Patanjali
Vom Zurückziehen der Sinne über Konzentration und Meditation bis zur inneren Sammlung:
Pratyahara · Dharana · Dhyana · Samadhi
Meditative Yoga-Körperarbeit
Körperhaltungen und Bewegungsfolgen als Vorbereitung auf Atemwahrnehmung, Konzentration und einen stabilen Meditationssitz.
Atemmeditation
Den Atem wahrnehmen, ohne ihn erzwingen zu müssen – als Verbindung zwischen Körper, Gefühl und Geist.
Zen-Meditation
Zazen · Kinhin · achtsames Sitzen · achtsames Gehen
Tantrische Chakra-Meditation
Meditation mit Farben, Symbolen, Klängen, Elementen und inneren Vorstellungsbildern.
Gegenständliche Meditation
Sammlung der Aufmerksamkeit mithilfe eines Bildes, Symbols, Klanges, einer Flamme oder eines anderen Meditationsgegenstandes.
Gefühlsmeditation und Bhakti-Yoga
Übungen zu Mitgefühl, Verbundenheit, Hingabe und einem bewussten Umgang mit Gefühlen.
Meditation im Alltag und Karma-Yoga
Achtsam handeln, alltägliche Tätigkeiten bewusst ausführen und meditative Erfahrungen in das eigene Leben übertragen.
VOM EIGENEN ÜBEN ZUM ANLEITEN
In der Weiterbildung wird Meditation nicht nur besprochen.
Sie werden:
- selbst meditieren,
- unterschiedliche Methoden vergleichen,
- eigene Erfahrungen reflektieren,
- kurze Meditationen anleiten,
- Rückmeldungen erhalten,
- und passende Übungsfolgen für verschiedene Zielgruppen entwickeln.
Wir sollten möglichst nur das vermitteln, was wir selbst erfahren und regelmäßig üben.
FÜR WEN IST DIE WEITERBILDUNG GEEIGNET?
Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an:
- Erzieherinnen und Erzieher,
- Lehrerinnen und Lehrer,
- Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen,
- Yogalehrerinnen und Yogalehrer,
- Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten,
- Menschen aus Gesundheits- und Sozialberufen,
- Kursleitende in Bildung und Prävention,
- sowie Interessierte, die Meditation beruflich oder für ihre persönliche Entwicklung vertiefen möchten.
Grundkenntnisse in Yoga oder Meditation sind erwünscht.
Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, sich regelmäßig auf eine eigene Meditationspraxis einzulassen. Der spätere Besuch von Aufbau- und Vertiefungsseminaren wird empfohlen.
MEDITATION LERNEN, ERLEBEN UND WEITERGEBEN
Praxisnah · traditionsübergreifend · alltagstauglich
Pädagogisches Forum für Yoga (PFY)
Leitung: Nicolai Romanowski
Diplom-Sozialpädagoge · staatlich anerkannter Erzieher · Yogalehrer BDY/EYU
Teilnahmebedingungen
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an:
- Erzieherinnen und Erzieher,
- Lehrerinnen und Lehrer,
- Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen,
- Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten,
- Yogalehrerinnen und Yogalehrer,
- Menschen aus Gesundheits-, Bildungs- und Sozialberufen,
- sowie alle, die Meditation beruflich oder für ihre persönliche Entwicklung einsetzen möchten.
Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, eine regelmäßige eigene Meditationspraxis aufzunehmen oder zu vertiefen.
Denn wir sollten nur das unterrichten,
was wir auch selbst zu üben bereit sind.
Kursleitung
IHR SEMINARLEITER
Nicolai Romanowski
Meditation aus eigener Erfahrung vermitteln
Nicolai Romanowski ist Diplom-Sozialpädagoge (FH), staatlich anerkannter Erzieher und zertifizierter Yogalehrer BDY/EYU.
Bereits in jungen Jahren entdeckte er die Meditation als einen Weg zu mehr Bewusstheit, innerer Ruhe und persönlicher Freiheit. Dabei erlebte er, wie sich regelmäßige Meditation auf den Alltag, den Umgang mit Gefühlen und die zwischenmenschlichen Beziehungen auswirken kann.
Meditation führt nicht von der Welt weg.
Sie kann uns helfen, bewusster in ihr zu leben.
VON VIELEN TRADITIONEN INSPIRIERT
Auf seinem langjährigen Übungsweg begegnete Nicolai Romanowski zahlreichen Yoga- und Meditationslehrenden aus dem In- und Ausland.
Unterschiedliche Traditionen und Methoden eröffneten ihm vielfältige meditative Erfahrungen – vom klassischen Yoga nach Patanjali über Atem- und Körpermeditationen bis zu Zen, Chakra-Meditation und Meditation im Alltag.
Diese Erfahrungen möchte er an moderne, selbstbestimmte und aufgeklärte Menschen weitergeben – unabhängig von einer bestimmten Religion, Konfession oder Weltanschauung.
ÜBER 30 JAHRE UNTERRICHTSERFAHRUNG
Nicolai Romanowski verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Organisation und Leitung von Yoga-, Meditations- und Entspannungsangeboten.
Er unterrichtet unter anderem:
- Kinder und Jugendliche,
- Erwachsene und Berufstätige,
- Menschen ab 50 und Seniorinnen und Senioren,
- Pädagoginnen und Pädagogen,
- sowie Teilnehmende aus sozialen und gesundheitsorientierten Berufen.
Zu seinen Tätigkeitsfeldern gehören außerdem:
- mehr als 30 Jahre Dozententätigkeit an Berliner Volkshochschulen,
- mehr als 25 Jahre Leitung eigener Seminare und Weiterbildungen,
- sowie die Leitung des Pädagogischen Forums für Yoga (PFY).
EIGENE PRAXIS ALS GRUNDLAGE
In seinen Weiterbildungen verbindet Nicolai Romanowski persönliche Meditationserfahrung mit pädagogischem Wissen und langjähriger Unterrichtspraxis.
Dabei steht nicht eine vermeintlich perfekte Meditation im Mittelpunkt. Entscheidend ist, eine Übungsform zu finden, die zum Menschen, zu seinem Alltag und zu seiner persönlichen Entwicklung passt.
Denn wir sollten nur das unterrichten,
was wir auch selbst zu üben bereit sind.
Nicolai Romanowski
Diplom-Sozialpädagoge · staatlich anerkannter Erzieher
Yogalehrer BDY/EYU
Leitung Pädagogisches Forum für Yoga (PFY)
Inhalte
AUFBAU DER FÜNFTÄGIGEN WEITERBILDUNG
Die Weiterbildung verbindet eigenes Erleben, theoretische Grundlagen und praktische Unterrichtserfahrung.
Die fünf Tage umfassen vier Bereiche:
1. Grundlagen von Yoga und Meditation
Sie lernen verschiedene Meditationswege, ihre Hintergründe und ihre Verbindung zur Yogatradition kennen.
2. Praxis und Methoden
Unterschiedliche Meditationsformen werden gemeinsam geübt, wahrgenommen und reflektiert.
3. Wissenschaftliche Grundlagen
Sie erhalten einen verständlichen Einblick in die Erforschung von Meditation, Entspannung, Aufmerksamkeit und Stressregulation.
4. Unterrichtsgestaltung und Lehrproben
Sie lernen, Meditationen methodisch und didaktisch sinnvoll aufzubauen, verständlich anzuleiten und an unterschiedliche Zielgruppen anzupassen.
VOM EIGENEN ERLEBEN ZUM SELBSTSTÄNDIGEN ANLEITEN
Auf Grundlage der erarbeiteten Kenntnisse entwickeln die Teilnehmenden in Kleingruppen eine eigene Meditationsstunde.
Dazu gehören:
- Auswahl eines geeigneten Themas,
- Formulierung eines klaren Lern- oder Erfahrungsziels,
- methodischer und zeitlicher Aufbau,
- verständliche Anleitung,
- angemessene Einstimmung und Rücknahme,
- sowie Berücksichtigung der jeweiligen Zielgruppe.
Anschließend leiten die Teilnehmenden ihre Meditationsstunde selbstständig an.
Die Lehrprobe wird gemeinsam ausgewertet und durch eine wertschätzende Moderation sowie fachliches Feedback begleitet.
Meditation selbst erfahren, bewusst gestalten und verantwortungsvoll weitergeben.
Leistungen
DAS ERHALTEN SIE
Ihre Leistungen auf einen Blick
- Fünf intensive Seminartage mit Theorie, eigener Meditationspraxis und Unterrichtsgestaltung
- Ein neues, fundiertes Weiterbildungshandbuch mit Übungen, Hintergrundwissen und Anregungen für die eigene Praxis
- Persönliche Begleitung und Moderation während der gesamten Weiterbildung
- Zertifikat nach erfolgreicher Teilnahme
- Als Bildungszeit beziehungsweise Bildungsurlaub anerkannt
- Als Ausbildungsmodul anrechenbar: Die Meditationslehrer/in-Weiterbildung entspricht einem von sechs Modulen der umfassenden Ausbildung zum/zur Pädagogischen Yogalehrer/in (PFY)
Eine Weiterbildung – zwei Möglichkeiten
Sie können die Meditationsweiterbildung einzeln besuchen oder als Baustein auf dem Weg zum umfassenden PFY-Ausbildungsabschluss nutzen.
Ort
Warthestrasse 12
12051 Berlin
Je nach Anmeldezahlen, kann sich der Ort auch noch ändern. Nähere Informationen gerne per Mail anfragen.
Seminargebühr
490 Euro, für Meditationslehrer/in (kombiniert mit der Entspannungslehrer/in: statt 980 Euro jetzt 950 Euro
Frühbucherrabatt (neu!); 1 Monat im Voraus : 450 Euro bzw. 880 für beide Seminare
Bitte Konditionen für Einzelunterricht und flexible Zeiten erfragen!
Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Bei mir ist die Beste, die die Langsamste ist, denn sie wird am schnellsten nach Innenkommen.
Nicolai Romanowski
Wir freuen uns auf Dich!

